Unsere Ausstellungen – Geschichte im Raum

Geschichte erleben: gemeinsam in einer Gruppe, im Foyer beim Warten auf den Geschäftspartner, beim täglichen Gang über das Werksgelände in die Kantine – Geschichte im Raum erfüllt zahlreiche Funktionen, etwa in Ausstellungen oder im Museum.

Wir von Neumann & Kamp Historische Projekte entwickeln für Sie eine faszinierende Ausstellung oder richten Ihr Unternehmensmuseum zeitgemäß ein. Dabei kümmern wir uns um die historische Recherche und das Ausstellungskonzept. Wir verfassen die Texte, wählen Bilder und Objekte aus und produzieren multimediale Inhalte. Auch Produktion und Aufbau erhalten Sie bei uns aus einer Hand. Dabei arbeiten wir mit renommierten Ausstellungsdesignern zusammen.

Unsere Jubiläumsausstellungen können nur wenige Roll-ups umfassen. Sie können die Ausstellung sozusagen unter den Arm klemmen und überall schnell und flexibel aufbauen. Gerne realisieren wir auch große Ausstellungen, in modularer Bauweise, die auf mehreren hundert Quadratmetern gezeigt werden können – auch als Wanderausstellung.

Eine Auswahl von durch Neumann & Kamp Historische Projekte realisierten Ausstellungen:

Ausstellung zur Geschichte des Betriebsrats des Lübecker Familienunternehmens

Für den Betriebsrat der Drägerwerk AG haben wir anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Betriebsrätegesetzes von 1920 eine Ausstellung zur Geschichte der Mitbestimmung in dem Lübecker Familienunternehmen erarbeitet. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gesamtbetriebsrat von Dräger und der IG Metall konzipiert.

Die Ausstellung wurde am 16. November 2021 im Atrium auf dem Dräger Campus in Lübeck eröffnet. Sie besteht aus zehn Tafeln und fünf Vitrinen. Auf den Tafeln wird die Geschichte der Mitbestimmung bei Dräger und des Betriebsrats von seinen Vorläufern (Arbeiterausschuss, 1904) bis in die Gegenwart vorgestellt. Der historische Überblick ist reich bebildert. In den Vitrinen werden Objekte aus der Dräger-Arbeitswelt präsentiert. Dazu gehören zum Beispiel ein Protokollbuch des Arbeiterausschusses von 1910, eine Betriebsrats-Tischglocke, Aufrufe zu Betriebsratswahlen und die heute allgegenwärtigen FFP2-Masken, die zum Produktsortiment von Dräger gehören. In einem der Schaukästen werden Aushänge des Betriebsrats und der Gewerkschaft präsentiert. Die Ausstellung speist sich aus Unterlagen und Gegenständen aus dem Unternehmensarchiv von Dräger.

Stefan Dräger, der Vorstandsvorsitzende der Drägerwerk Verwaltungs AG, kommentierte die Geschichte der Mitbestimmung bei Dräger wie folgt: „Dem Firmengründer, meinem Ururgroßvater, war zu jeder Zeit klar: Ohne Mitarbeiter ist alles nichts. […] Bei der Aufarbeitung der Geschichte dieser Zusammenarbeit für die Ausstellung sind einige Aspeke herausgekommen, die mir selber noch gar nicht bewußt gewesen sind. Sehr interessant!“ (Quelle Zitat: Pressemitteilung Dräger, Nr. 115 / 16. November 2021).

Polizeiliche Macht und persönliche Verantwortung im Nationalsozialismus

Für das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (kurz LAFP NRW), dem zentralen Bildungsdienstleister der Polizei NRW, haben wir am Standort Selm-Bork eine Dauerausstellung zur NS-Geschichte der Polizei auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Die Konzeption der Ausstellung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für ethische Bildung und Seelsorge in der Polizei NRW (kurz ZeBuS) in Selm.

Die Ausstellung im Foyer des Hauptgebäudes vermittelt auf 6 Tafeln grundlegende Informationen zur NS-Geschichte der Polizei und zeigt die Handlungsspielräume einzelner Polizisten als Täter, Opfer und Mitläufer auf 10 Biografietafeln auf.

80 Mobile-Tafeln hängen von der Decke und konfrontieren den Besucher unter der Überschrift „Es waren nicht die anderen!“ mit Zitaten, Formularen und Fotos aus dem Polizeialltag in den Jahren von 1933 bis 1945. 

Die Dauerausstellung zur NS-Geschichte wird Teil der Ausbildung der Polizeischüler werden.

1619-2019

Für den Jubiläumsakt der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH im Februar 2019 in der Handelskammer Hamburg wurden zwei selbstleuchtende Ausstellungstafeln erstellt: Eine mit der Unternehmensgeschichte und eine, die die aktuellen Unternehmenskennzahlen und Standorte auf einer Hamburg-Karte abbildet. Die Tafeln mit ihren historischen Fotos waren über den Abend hinweg ein Publikumsmagnet, vor dem sich immer wieder Gäste versammelt und über die Geschichte diskutiert und in Anekdoten geschwälgt haben.

 

Ausstellungen zur TUM-MW


 

100 Jahre für den Film

Ausstellung 100 Jahre CinePostproduction von Neumann & Kamp auf der Berlinale

 

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