Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Im Auftrag des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin untersuchten wir, wie Flüchtlinge und Vertriebene, die nach 1945 nach Berlin kamen und dort blieben, lebten und arbeiteten, was sie beschäftigte, wie man ihnen begegnete und wie sie die Stadt langfristig prägten.
Dafür recherchierten wir Lebensgeschichten, Gesprächspartner und Objekte, die Geschichte und Alltag von Flüchtlingen und Vertriebenen in West- und Ost-Berlin bis 1969 vermitteln. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Reaktionen der DDR-Behörden, insbesondere der Beobachtung der sogenannten Umsiedler durch die Staatssicherheit. Ergebnis unserer Recherchen waren zwei themenspezifische Berichte, Kurzbiografien, Kontakte zu Zeitzeug sowie eine Liste mit knapp 120 möglichen Ausstellungsobjekten.
Die Recherchen dienten der Vorbereitung der Sonderausstellung „Zuflucht Berlin. Vertriebene in der geteilten Stadt“, die ab Frühjahr 2027 auf rund 460 Quadratmetern im Dokumentationszentrum zu sehen sein wird.