30. Industriekulturabend in Berlin: Eine Reise durch die Geschichte der Bundesdruckerei

21. Mai 2024

Personaldokumente, Pass- und Ausweissysteme, Sicherheitssoftware, Banknoten, Briefmarken und Fahrzeugdokumente – all dies und vieles mehr gehört zu unserem Alltag und wird von der Bundesdruckerei hergestellt. Dem Unternehmen in Geschichte und Gegenwart widmete sich am 3. Mai 2024 der 30. Industriekulturabend des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA) und des Vereins für die Geschichte Berlins e.V. Das Thema des Abends im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin lautete: „Vom Staatsdrucker zum Technologieunternehmen – Die Bundesdruckerei und ihre Vorgänger.“

Linda Stieffenhofer von Neumann & Kamp präsentierte in ihrem Vortrag „Drucken für den Staat. Die Geschichte der Bundesdruckerei“ die Entwicklung des Unternehmens, das 1879 als Reichsdruckerei durch die Zusammenlegung der Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei und der Königlich-Preußischen Staatsdruckerei gegründet wurde. Die enge Verbindung zum Staat macht die Geschichte der heutigen Bundesdruckerei auch zu einem Spiegelbild der deutschen Geschichte.

Jörg Fischer von der Bundesdruckerei ergänzte diesen historischen Überblick mit seinem Beitrag „Bundesdruckerei Innovations – Technologien für den Menschen“ und lenkte den Blick auf die modernen Entwicklungen des heutigen Hightech-Unternehmens.

Die interessante Veranstaltung, moderiert von Björn Berghausen vom Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv, fand ihren Ausklang bei einem Imbiss, Getränken und angeregten Gesprächen über das Gehörte.

Fotos: Estler-Ziegler/ BBWA


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