Vom Staatsdrucker zum Partner für sichere Digitalisierung: Die Geschichte der Bundesdruckerei von 1763 bis heute.

Wie kaum ein anderes Unternehmen ist die Bundesdruckerei in Berlin mit der Geschichte des Landes verbunden. Sie druckte Banknoten, Pässe, Ausweise, Briefmarken und Drucksachen des Staates. In über 250 Jahren war die Bundesdruckerei Teil verschiedener Staaten und erlebte eine wechselvolle Zeit zwischen dem Alten Fritz, Kaiserzeit, zwei Weltkriegen, Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Direkt an der Berliner Mauer gelegen, war sie außerdem stark von der Teilung Berlins und Deutschlands betroffen. Nach dem Mauerfall lag sie plötzlich wieder mitten im (politischen) Zentrum des Landes. Mittlerweile ist die Bundesdruckerei ein Anbieter für sichere ID-Lösungen und digitale Identität.

Mehr als sechs Jahre nach Erscheinen der Chronik zum 250. Jubiläum hat die Bundesdruckerei Neumann & Kamp beauftragt, eine Neuauflage der Chronik zu schreiben. Grund war ein neuer Geschäftsführer, die Weiterentwicklung der Bundesdruckerei in den letzten Jahren, ein neues Logo, ein neues Portfolio und die vergangenen Jahre. Die Chronik wurde umstrukturiert, aktualisiert und ergänzt. Dabei flossen neue Forschungsergebnisse, die Neumann & Kamp-Mitarbeiter in der Zwischenzeit angestellt hatten, in die Chronik ein. Unter anderem war die Geschichte der Stasi in der Bundesdruckerei ein wichtiger Forschungsgegenstand. Die Ersatzbanknotenserie BBk II, die im Kalten Krieg zum Einsatz hätte kommen können, wird ebenso thematisiert wie Mauergeschichten, die die Mitarbeiter in der Bundesdruckerei erlebten. Außerdem wurde das Kapitel ab 2004 bis heute fortgeschrieben. Mit vielen neuen Abbildungen zeigt die Neuauflage der Chronik, wie die Bundesdruckerei sich durch die Jahrhunderte navigierte, und ist damit ein Spiegel deutscher Geschichte.

Autor: Michael Kamp
ISBN: 978-3-96395-006-3
Erschienen: 2019
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