Unsere Ausstellungen

Not macht(e) erfinderisch: 100 Jahre Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V.

Zusammen mit dem Historischen Archiv des Diözesan-Caritasverbands haben wir zum 100-Jährigen Jubiläum des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising e. V eine digitale Ausstellung konzipiert. Am 10. Februar 1922 wurden die bereits seit einigen Jahren existierenden Caritasverbände auf dem Gebiet der Erzdiözese München und Freising offiziell zum „Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V.“ zusammengefasst. Die Ausstellung beschreibt anschaulich ein Jahrhundert wechselvoller Caritas-Geschichte. Ausgehend von den Grundlagen der öffentlichen und privaten Armenfürsorge im 19. Jahrhundert wird in einem Zeitstrahl in Schlaglichtern von der Verbandsgründung, der NS-Zeit und der Entwicklung zu einem modernen Wohlfahrtsunternehmen nach 1945 berichtet. Der Leser kann sich dabei eingehend über die rechtlichen Rahmenbedingen für den Verband, wichtige Persönlichkeiten, Hilfe für Geflüchtete, Psychologische Beratung und Suchtberatung, Pflege im Alter, Gastarbeiter und vieles mehr informieren.

Neben der digitalen Ausstellung entstand eine Wanderausstellung auf sechs DIN A0-Plakaten, die im Jubiläumsjahr durch ausgewählte Einrichtungen des Diözesan-Caritasverbands touren wird.

Link zur digitalen Ausstellung: www.100-jahre-nah-am-naechsten.de/historische-ausstellung


100 Jahre Mitbestimmung bei Dräger

Ausstellung zur Geschichte des Betriebsrats des Lübecker Familienunternehmens

Für den Betriebsrat der Drägerwerk AG haben wir anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Betriebsrätegesetzes von 1920 eine Ausstellung zur Geschichte der Mitbestimmung in dem Lübecker Familienunternehmen erarbeitet. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gesamtbetriebsrat von Dräger und der IG Metall konzipiert.

Die Ausstellung wurde am 16. November 2021 im Atrium auf dem Dräger Campus in Lübeck eröffnet. Sie besteht aus zehn Tafeln und fünf Vitrinen. Auf den Tafeln wird die Geschichte der Mitbestimmung bei Dräger und des Betriebsrats von seinen Vorläufern (Arbeiterausschuss, 1904) bis in die Gegenwart vorgestellt. Der historische Überblick ist reich bebildert. In den Vitrinen werden Objekte aus der Dräger-Arbeitswelt präsentiert. Dazu gehören zum Beispiel ein Protokollbuch des Arbeiterausschusses von 1910, eine Betriebsrats-Tischglocke, Aufrufe zu Betriebsratswahlen und die heute allgegenwärtigen FFP2-Masken, die zum Produktsortiment von Dräger gehören. In einem der Schaukästen werden Aushänge des Betriebsrats und der Gewerkschaft präsentiert. Die Ausstellung speist sich aus Unterlagen und Gegenständen aus dem Unternehmensarchiv von Dräger.

Stefan Dräger, der Vorstandsvorsitzende der Drägerwerk Verwaltungs AG, kommentierte die Geschichte der Mitbestimmung bei Dräger wie folgt: „Dem Firmengründer, meinem Ururgroßvater, war zu jeder Zeit klar: Ohne Mitarbeiter ist alles nichts. […] Bei der Aufarbeitung der Geschichte dieser Zusammenarbeit für die Ausstellung sind einige Aspeke herausgekommen, die mir selber noch gar nicht bewußt gewesen sind. Sehr interessant!“ (Quelle Zitat: Pressemitteilung Dräger, Nr. 115 / 16. November 2021).


UNRecht & Ordnung

Polizeiliche Macht und persönliche Verantwortung im Nationalsozialismus

Für das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (kurz LAFP NRW), dem zentralen Bildungsdienstleister der Polizei NRW, haben wir am Standort Selm-Bork eine Dauerausstellung zur NS-Geschichte der Polizei auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Die Konzeption der Ausstellung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für ethische Bildung und Seelsorge in der Polizei NRW (kurz ZeBuS) in Selm.

Die Ausstellung im Foyer des Hauptgebäudes vermittelt auf 6 Tafeln grundlegende Informationen zur NS-Geschichte der Polizei und zeigt die Handlungsspielräume einzelner Polizisten als Täter, Opfer und Mitläufer auf 10 Biografietafeln auf.

80 Mobile-Tafeln hängen von der Decke und konfrontieren den Besucher unter der Überschrift „Es waren nicht die anderen!“ mit Zitaten, Formularen und Fotos aus dem Polizeialltag in den Jahren von 1933 bis 1945. 

Die Dauerausstellung zur NS-Geschichte wird Teil der Ausbildung der Polizeischüler werden.


150 Jahre Stiftung Liebenau

Neumann & Kamp Historische Projekte hat für die Stiftung Liebenau anlässlich des 150-jährigen Bestehens die Geschichte recherchiert. Im Schloss Liebenau haben wir im Rahmen des Projekts auch eine historische Ausstellung mit Tafeln und Vitrinen konzipiert und installiert.

Zur historischen Ausstellung gehört ein Kunstwerk, das Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung realisiert haben.

Historische Ausstellung in der Stiftung Liebenau

400 Jahre PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG

1619-2019

Für den Jubiläumsakt der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH im Februar 2019 in der Handelskammer Hamburg wurden zwei selbstleuchtende Ausstellungstafeln erstellt: Eine mit der Unternehmensgeschichte und eine, die die aktuellen Unternehmenskennzahlen und Standorte auf einer Hamburg-Karte abbildet. Die Tafeln mit ihren historischen Fotos waren über den Abend hinweg ein Publikumsmagnet, vor dem sich immer wieder Gäste versammelt und über die Geschichte diskutiert und in Anekdoten geschwälgt haben.

 


150 Jahre Fakultät für Maschinenwesen der TU München

Ausstellungen zur TUM-MW

Im Auftrag der Fakultät für Maschinenwesen der TUM hat Neumann & Kamp Historische Projekte gemeinsam mit unserer Partneragentur Fa-Ro zwei Ausstellungen zum 150-jährigen Jubiläum umgesetzt. Beide Ausstellungen werden in der Immatrikulationshalle der TUM sowie in der Magistrale der Fakultät für Maschinenwesen am Forschungszentrum in Garching parallel ausgestellt.

Um all die Informationen aus über 150 Jahren Forschung und Entwicklung verarbeiten zu können, haben wir uns ein besonderes System ausgedacht. Im Blickpunkt lagen vor allem Themen, die damals wie heute eine wichtige Rolle spielen: „Auftragsforschung vs. freie Forschung“, „Grundlagenforschung vs. angewandte Forschung“ sowie der „Einfluss der Politik auf die Forschung“ in Geschichte und Gegenwart.

Die vielfältigen Thematiken wurden mit spektakulären Ausstellungsgegenständen ergänzt. Higlights sind die Hyperloop-Kapsel – von Elon Musk prämiert –, ein Space-Elevator, eine autonom fliegenden Drohne sowie der selbstlaufende Roboter „Johnnie“.

Begleitend zur Ausstellung haben wir im Jahresbericht 2018 der Fakultät für Maschinenwesen einen Aufsatz zur historischen Entwicklung verfasst.


Ausstellung der CinePostproduction bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin

100 Jahre für den Film

Ausstellung 100 Jahre CinePostproduction von Neumann & Kamp auf der Berlinale

 


Ausstellung zum 75-jährigen Standortjubiläum des Industrieparks Werk GENDORF

Chemiegeschichte in Gendorf

Der Industriepark Werk GENDORF, Bayerns größter Chemiepark, feierte 2014 sein 75-jähriges Bestehen. Neumann & Kamp erstellte dazu Buch und Ausstellung.

Die Geschichte des Standorts wurde von Neumann & Kamp Historische Projekte nicht nur in einer 100 Seiten starken Chronik präsentiert, sondern auch in einer historischen Ausstellung.

13 Tafeln, vier Vitrinen und zahlreiche Ausstellungsobjekte aus den Bereichen Arbeitsalltag, Werksicherheit und Produktion informierten den Besucher über die Historie des Gendorfer Werks. Viele Ausstellungsstücke wurden dabei auf Industriefässern plaziert, wodurch sich den interessierten Besuchern ein uneingeschränkter Anblick bot. Ausstellungsorte waren das Bürgerzentrum Burgkirchen sowie das Betriebsrestaurant des Industrieparks Werk GENDORF.

 

 


Content für die Geschichts-Elemente der weltweiten „Creator Space™“-Tour

150 Jahre BASF


 

 


Ausstellung der Veterinärmedizinischen Universität Wien

250 Jahre Vetmeduni Vienna


 


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